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Kiten im Nationalpark

Heißer Konflikt - fast vergessen


UPDATE 15.6.17: Laut Schutzstation Wattenmeer will die neue Landesregierung auf Drängen der FDP die Regelung neu aufrollen.
Ursprünglicher Artikel vom 2.6.:
Vor zwei Jahren standen die Zeichen auf Sturm: Der Umweltminister des Landes wollte das Kitesurfen im Nationalpark überall verbieten, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist.
Vorher war die Rechtslage umgekehrt: Kiten war überall erlaubt, wo es nicht ausdrücklich verboten war - wobei allgemeine Bestimmungen des Nationalpark-Gesetzes durchaus als Beschränkung auszulegen waren. Ein Protestverein gründete sich. Eine Online-Petition bekam mehr als 20 000 Unterschriften. Der Minister kam unter Druck.
Es musste verhandelt werden und es wurde verhandelt. Einzellösungen wurden besprochen. So fand sich selbst für die umkämpfte "Lagune" von St. Peter-Dorf eine Lösung: Eine Bojenkette trennt den sensiblen innersten Bereich ab (Foto). Einige Stimmen aus der Surferszene St. Peter-Ordings finden sogar positive Elemente in der neuen Regelung: Jetzt sind alle dortigen Reviere aus der rechtlichen Grauzone raus. Seit sie in Kraft ist, gibt hier vier Spots, in denen das Kiten ausdrücklich erlaubt ist.
Siehe auch den Beitrag vom Dezember 2015: Kitesurfer willkommen?
jek, 2.6.2017

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