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Gastronomie
  
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Wundertier Wattschnecke

Winziges Weichtier als Nationalpark-Reiniger

Wattschnecken sind winzig klein und super schnell. Nur ein bis drei Millimeter groß, werden sie leicht übersehen. Und das obwohl sagenhafte 100 000 von ihnen auf einem Quadratmeter vorkommen können. Was machen sie da? Fressen!
Kommt die Flut, werden sie vom Gezeitenstrom emporgehoben und mit drei – fünf Stundenkilometern über die Wattflächen getragen – für eine Schnecke ein weltrekordverdächtiges Tempo!
Sie fressen mikroskopische Algen von der Wattoberfläche und halten in Seegraswiesen die Blätter sauber. Ohne diese „Putzkolonne“ wächst das Seegras im Wattenmeer schlechter. Wo Seegras fehlt, verzehren die Wattschnecken organische Reste von der Wattoberfläche. Beim Umherkriechen in Wattpfützen können Wattschnecken auch mit dem Bauch nach oben an der Wasseroberfläche entlangkriechen und dort den Schmutzfilm fressen. Weitere Infos hier.
Text: Rainer Borcherding/Schutzstation Wattenmeer, jek; Fotos: Borcherding; 12.5.2018

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